Mit-Mach-Parcours "Durchblick"

Seit dem Jahr 2006 konzipierte und installierte die Fachstelle Dresden bisher vier Mit-Mach-Parcours zu Themen der Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden.

Die Mit-Mach-Parcours sind jeweils in Kooperation mit den Arbeitskreisen für Suchtprävention der Regionen entstanden. Alle Kooperationspartner finden Sie in den jeweiligen Broschüren zu den einzelnen Parcours.

2007  Landkreis Bautzen
           Broschüre Parcours Bautzen
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2007  Kreisfreie Stadt Hoyerswerda
           Broschüre
Parcours Hoyerswerda
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2010  Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
           Broschüre Parcours Sächsische Schweiz - Osterz.
           Kontakt

2011  Landkreis Görlitz 
          
Broschüre Parcours Görlitz
           Kontakt

 

Der Mit-Mach-Parcours setzt sich aus verschiedenen  Stationen zusammen, an denen sich die Jugendlichen mit Themen wie Alkohol, Nikotin, Essstörungen sowie Neue Medien auseinandersetzen. Diese Auseinandersetzung erfordert aus unserer Sicht einige Voraussetzungen. Sie sollte möglichst jugendgerecht und vor allem interaktiv sein. Das bedeutet, durch eine offene Moderation sollen die Jugendlichen dort „abgeholt“ werden, wo sie gerade stehen und hauptsächlich Themen angesprochen werden, die, im Bezug zum jeweiligen Stationsthema, in der jeweiligen Lebenswelt der Jugendlichen gerade eine große Rolle spielen. So ist optimal gewährleistet, auf regionale und altersrelevante Unterschiede zu reagieren. Das Ganze wird dann von den Stations-Moderatoren aufgegriffen und mit Fachwissen ergänzt.

Zielgruppe
Die Zielgruppe für diese Parcours sind vorrangig Kinder und Jugendliche von 12 – 18 Jahren.  Die Jugendlichen werden in Gruppen von 10 bis max. 12 Personen aufgeteilt. Diese Gruppengröße ist optimal für eine Diskussion. Eine geschlechtliche Trennung der Jugendlichen ist nicht nötig, kann aber in speziellen Veranstaltungen unter dem Aspekt der geschlechtsspezifischen Suchtprävention praktiziert werden. Der Parcours kann mit kleinen Einschränkungen aber auch bei jungen Erwachsenen und Erwachsenen (Lehrer, Eltern) eingesetzt werden. Das bietet die Möglichkeit der Sensibilisierung von Pädagogen und Eltern für  Suchtpräventionsthematiken.

Aufbau & Ablauf
Der Parcours ist in 5 Stationen eingeteilt. Bei einer Station werden entsprechend der Altersstruktur der teilnehmenden Jugendlichen zwei Themenfelder angeboten.

An jeder Station werden 1 - 2 Moderatoren eingesetzt. Hier wird es sich um speziell geschulte Fachkräfte wie Mitarbeiter von Sucht- und anderen Beratungsstellen, SchulsozialpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Jugendeinrichtungen oder LehrerInnen handeln. Zukünftig denkbar ist aus unserer Sicht auch die Einbeziehung von Gleichaltrigen als Co-Moderatoren. Bei einem kompletten Stationsbetrieb mit 5 Stationen wird für einen Durchlauf ein Zeitumfang von ca. 90 Minuten benötigt. Die Verweildauer pro Station beträgt ca. 12 - 15 Minuten. Danach erfolgt der Wechsel der Gruppen zur nächsten Station. Ein Durchlauf hat eine max. Kapazität von ca. 60 Teilnehmern. 

Einsatzgebiete
Der Einsatz des Parcours ist als Eröffnung der längerfristigen Beschäftigung mit dem Thema gedacht. Die an den Stationen behandelten Themen können in der kurzen Zeit natürlich nur angerissen werden. Eine Nach- und Weiterbearbeitung der verschiedenen Thematiken an den Schulen oder Jugendeinrichtungen, wo der Parcours zum Einsatz kommt, ist ausdrücklich erwünscht! Dafür ist es auch möglich, nur einzelne Stationen auszuleihen und einzusetzen und unter Umständen externe Fachkräfte mit einzubeziehen. Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Partner bei der Implementierung
In den jeweiligen Landkreisen  fand die Fachstelle starke Partner in den Arbeitskreisen Suchtprävention bzw. in den Arbeitsgemeinschaften Jugendschutz der Landkreise. Mit ausgesuchten Mitgliedern dieser Arbeitsgremiums wurden die einzelnen Stationen der Parcours entwickelt, überarbeitet, aktualisiert und den regionalen Gegebenheiten angepasst. Ein großer Teil der Stations-Materialien entstanden in regionalen Lehrwerkstätten und Jugendeinrichtungen.

Ansprechpartner:

Sirko Schamel  | Tel.: 0352-802030