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Prev@WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext

Betriebliche Suchtprävention

Das von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin entwickelte und seit vier Jahren erfolgreich durchgeführte Programm Prev@WORK ist als ganzheitlicher Ansatz zur Suchtprävention in der Berufsorientierung, -vorbereitung und -ausbildung konzipiert und basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es wird durch 2 zertifizierte TrainerInnen durchgeführt.

 

Zielgruppen des Programms Prev@WORK:

  • Führungskräfte
  • Ausbilder/innen bzw. Lehrende (1-Tagesveranstaltung)
  • Auszubildende, Schüler/innen, Teilnehmende an Maßnahmen (2x 2 Tage á 5 Stunden)

Ziele des Programms sind

  • Sensibilisierung von Entscheidungsträger/innen, um suchtpräventive Strukturen und Regelwerke zu stärken bzw. zu etablieren
  • Qualifizierung der Ausbilder mit dem Ziel, eine suchtpräventive Haltung und Handlungskompetenz zu entwickeln
  • Erhöhen von Wissen zu Sucht und süchtigen Verhaltensweisen bei Auszubildenden, damit diese durch Reflexion des eigenen (Konsum-)Verhaltens einen Zuwachs an Risikokompetenz erwerben, der verantwortungsvolle Umgang mit Suchtmitteln gestärkt wird und Suchtmittelkonsumbedingte Arbeitsausfälle und Fehlerquoten verringert werden

Seit dem 01. März 2011 fördert das Bundesministerium für Gesundheit die bundesweite Verbreitung von Prev@WORK. »Bessere Abschlüsse, weniger Fehlzeiten, weniger Ausbildungsabbrüche – das sind die Ziele, die die Bundesregierung mit dem Projekt zur betrieblichen Suchtprävention Prev@WORK erreichen will«, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans.

Neben Berlin sind Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt am Modellprojekt beteiligt.