"Suchtprävention im digitalen Wandel"

- Die Pandemie als Chance?! -

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pandemie, welche uns alle die letzten zwei Jahre so hart getroffen hat, könnte eine Chance sein, die verstärkte Nutzung von digitalen Angeboten in der Suchtprävention voranzubringen. Dadurch wären nicht nur im Hinblick auf zukünftige Pandemien, sondern z.B. auch bei Erreichbarkeit unserer Zielgruppen, positive Entwicklungen vorstellbar. In Anbetracht des Themas haben wir für dieses Jahr eine andere Form der Durchführung gewählt. Sie - die Fachkräfte der Suchtprävention / Lebenskompetenzförderung bzw. die in den dafür zuständigen Strukturen tätigen Personen - sollen mit Ihren Erfahrungen und Einschätzungen zum Thema zu Wort kommen. Nach einer kurzen Einstimmung in die Thematik wollen wir uns deshalb in verschiedenen Werkstattgesprächen mit Ihnen austauschen. Aus den dort gewonnen Erkenntnissen, Einschätzungen und Erwartungen wollen wir am Ende des Tages Erfordernisse für das weitere Engagement bei der Digitalisierung von Angeboten der Suchtprävention auch über die Pandemie hinaus festhalten.  Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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Ihr Ansprechpartner für Fragen

Sirko Schamel
Tel.:        03 51 803 20 31
E-Mail:  schamel@suchtpr...

Tagungsprogramm

09:00 Uhr Ankommen
09:30 UhrBegrüßung

09:45 Uhr   

Basisreferat
Chancen und Herausforderungen digitaler Suchtprävention bei Jugendlichen
Raquel Paz, Dr. Phil, Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung assoziiertes Institut der Universität Zürich

10:30 UhrZwei Blickwinkel auf das Thema
 Erfahrungen der Durchführung von GLÜCK SUCHT DICH durch angepasste Hygienekonzepte
Katharina Linder / Anne Kretschmar, Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen
 Erfahrungen der Übertragung des Klarsicht-Parcours der BZgA in ein digitales Angebot
Kathrin Duhme, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
11:00 UhrKaffeepause
11:15 UhrAustausch in fünf Werkstattgesprächen - Mögliche zu diskutierende Fragestellungen
zu den fünf Themen der Werkstattgespräche finden Sie rechts
12:30 UhrMittagspause
13:30 UhrSpeedreporting - Diskussion und Ergänzung der Arbeitsergebnisse der Werkstattgespräche
durch den Umlauf in fünf Kleingruppen
14:45 UhrVorstellung der Gedanken und Ergebnisse der Werkstattgesprächen inkl. Diskussion
15:15 UhrCoffee Corner - Möglichkeit zum fachlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

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Kurzbeschreibung der Werkstattgespräche
(zum aufklappen bitte klicken)

Moderation: Anett Rafelt,  FuKSS

Welche Erfahrungen haben Sie im Bereich der Fort-und Weiterbildung mit digitalen Formaten gemacht?
Welche Zielgruppen waren gut / weniger gut / gar nicht zu erreichen?
Welche Möglichkeiten und Grenzen haben digitale Fort- und Weiterbildungsformate?
Welche Bedingungen braucht es für eine (verstärkte) Nutzung digitaler Formate?

 

Moderation: Michael Wilde,  FuKSS

Welche (Nicht) Erfahrungen haben Sie mit digitalen Angeboten der Suchtprävention gemacht?
Welche Zielgruppen konnten Sie mit digitalen Angeboten (nicht) erreichen?
Was war möglich (mit welcher Qualität) und was (warum) nicht?
Kann die Nutzung digitaler Angebote uns dabei helfen die Erreichbarkeit (auch außerhalb von Pandemien zu erhöhen)?

Welche Möglichkeiten aber auch Grenzen haben digitale Suchtpräventionsangebote?
Was sind für Sie Voraussetzungen für eine (verstärkte) Nutzung digitale Suchtpräventionsangebote?
 

 

Moderation: Kerstin Schnepel, FuKSS

 Können "Kachel zu Kachel"-Formate den "Stuhlkreis" ersetzen?

Moderation: Sophia Linhart,  FuKSS

Welche Erfahrungen haben Sie im Zeitraum der Pandemie in Ihrem Arbeitsbereich gemacht?
Was waren die größten Belastungen, Hindernisse, Herausforderungen?
Welche kreativen Lösungen konnten Sie finden?
Was brauchen Sie, um für künftige Pandemien besser gerüstet zu sein?

Moderation: Sirko Schamel,  FuKSS
Sind in Ihren Arbeitsbereichen / Kommunen schon Coronabedingten Sparmaßnahmen bemerkbar oder angekündigt?
Wie groß waren die Einschränkungen im Bereich der Suchtprävention / Gesundheitsförderung durch Coronabedingte  Abordnungen in Ihren Kommunen 
Welche Argumente kann die Suchtprävention liefern um nicht zu großen Einspaarungen zum Opfer zu fallen?
Entsteht durch die veränderten Konsummuster im Loockdown nicht sogar ein erhöter Bedarf an Suchtprävention / Lebenskompetenzförderung?
(Wie) Kann sich die Suchtprävention in Zeiten von Coronabedingten Sparmaßnahmen gut aufstellen? 
Wer sind die wichtigen Schlüsselpersonen die wir erreichen müssen?