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JIMplus 2026 - Digitales Wohlbefinden bei Jugendlichen

Die „JIMplus-Studie 2026“ legt ergänzend zu der jährlich erscheinenden, quantitativen Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) den Fokus auf das digitale Wohlbefinden von Jugendlichen. Sie zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat.

Eine zentrale Rolle für das digitale Wohlbefinden spielt Social Media und dabei vor allem YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat. Die Nutzung der Plattformen ist derzeit die verbreitetste Online-Aktivität unter Jugendlichen. Gleichzeitig fällt die Bewertung deutlich ambivalenter aus als bei anderen digitalen Freizeitaktivitäten: Während etwa Musikhören überwiegend mit positiven Gefühlen verbunden ist und auch häufig als Strategie zum Umgang mit Belastungen genutzt wird, erleben Jugendliche Social Media als ständiges Wechselspiel zwischen positiven Erlebnissen und belastenden Erfahrungen.

So geben 68% der Jugendlichen an, dass Social Media sie von Problemen und Stress ablenkt, allerdings sagen auch 72%, dass sie dadurch andere Dinge nicht erledigen können. 65% erleben durch den gesehenen Content einen Vergleichsdruck, sei es im Aussehen oder bei Aktivitäten und 43% empfinden FOMO (Fear of missing out), wenn sie nicht online sind. Interessanterweise stimmen sogar 47% der Befragten der Aussage zu, dass sie Generationen, die ohne Social Media aufgeachsen sind beneiden. Weitere Themen sind Copingstrategien und Erleben im sozialen Umfeld, gerade auch Regelungen im Elternhaus sowie die Einschätzung einer Regulierung von Social Media-Angeboten. Hierbei stimmen 43% einem Verbot unter einem bestimmtem Alter zu. 

Die ausführliche Studie mit allen Zahlen finden Sie auf den Seiten des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest.

Ergänzend dazu möchten wir Sie auch auf die Studie “Always on - Digitaler Stress in Deutschland” hinweisen. Die Internationale Hochschule hat hierbei das digitale Wohlbefinden in der Altersgruppe 16 bs 65 Jahre sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie finden Sie hier.

Weiter Veröffentlichungen in den letzten Wochen sind: